Englishman River Falls (Vancouver Island, Kanada) - Im unberührten Wald

Im unberührten Wald

Vancouver Island, Englishman River Falls Provincial Park

Vancouver Island hat eine Reihe von beeindruckenden Nationalparks. Beim Englishman River Falls Provincial Park handelt es sich um einen inmitten eines Urwaldes gelegenen Wasserfall. Für mich war und ist das gesamte Parkgebiet auf verschiedene Weise spannend und faszinierend.

 

Der Nationalpark liegt an der Errington Road, ca. 13 km südlich von Parksville. Er hat eine Fläche von ca. 97 ha.


Es gibt dort eine vielfältige Vegetation, wie sie häufig auf Vancouver Island vorkommt. Riesige Bäume, wie Douglasien, Zedern, Ahorn und die westliche Hemlocktanne, sowie Farne und vereinzelt sogar vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten, wie der Bartfaden und das Greiskraut zieren den Nationalpark. Durch dieses Gebiet fließt der Englishman River.

Die Legende des Namens Englishmann River Falls

Namensgeber des Parks ist zum einen - na klar - der Wasserfall. Die Bezeichnung Englishman River Falls entstand nach einer Legende der First Nation. In der Nähe des Wasserfalls fand man das Gerippe eines weißen Mannes. Ganz offensichtlich muss es ein weißer Englishman gewesen sein. Die Besonderheit des Wasserfalls ist, dass der Fluss in einen Canyon fällt. Man kann nicht sehen, wohin er genau fällt und wie er dort weiter fließt. Erst etwas weiter unten im Park kann man dem Verlauf wieder folgen.

 

Im Park gibt es einen ca. 3 km langen, leichten Rundgang durch die prächtige Natur. Das Rauschen des Wasserfalls, buntes Vogelgezwitscher und das Lichtspiel des Waldes machen ihn zu einem reizvollen Erlebnis. Er führt Besucher zweimal über den Fluss. Am oberen Übergang ist eine Brücke, von der man sehr gut den Wasserfall beobachten kann.

Englishman River Falls, Vancouver Island
Englishman River Falls

An dieser Stelle kann man einmal ausprobieren, wie unzuverlässig unsere Augen sind. Sieht unser Auge oder setzt unser Gehirn nur scheinbare Projektionen zusammen? Und was ist dann die sogenannte Realität?

 

Wir haben hier ca. 1 Min. nur auf das fallende Wasser geschaut. Dann direkt danach den Blick auf den „festen“ Fels daneben gewechselt. In diesem Moment fing auch der scheinbar feste Fels an zu fließen. Erst nach und nach stabilisierte sich das Bild der vermeintlich feststehenden Materie wieder.

 

Probieren Sie es einmal aus. Dieses Experiment ist eine sehr interessante Erfahrung.

 

Am unteren Übergang sammelt sich das Wasser des Flusses zu einem kristallklaren Naturpool und in dem man auch baden kann. Wer will, kann als Klippenspringer direkt von einem Felsen hinein springen. Die Wassertemperatur ist allerdings nichts für Frostködel. Zur Laichzeit halten sich hier im Englishman River verschiedene Lachsarten auf. Ob dann auch Grizzlys auftauchen ist nicht überliefert. 

Energetische Spots im Provincial Park

Energetisch gesehen ist dieser Park vor allem in der unteren Hälfte sehr spannend. Auf dem Rundgang tauchen immer wieder energetische Spots auf. Wie Scheinwerferlicht kommt an manchen Stellen klar spürbare, gebündelte Energie aus der Erde. Breit, schmal, stark, schwach – vielfältig macht sie sich bemerkbar.

 

Den Weg entlang, spürten wir mit den Handflächen nach unten gerichtet den Spots nach. Eine Stelle war extrem auffällig. Ein Begleiter fand diesen Spot und rief mich sogleich begeistert herbei. Minutenlang spürten wir in diesen vibrierenden, großflächigen Bereich hinein, so anziehend fanden wir die Energie.

 

Als wir uns dann endlich gelöst hatten und ein ganzes Stück weitergegangen waren, hatten wir auch nach 5-10 min. immer noch das Gefühl, dass diese Energie in der Hand war. Es fühlte sich ein bisschen so an, als ob sich „etwas“ in der Hand festgebissen hatte. Abschütteln war unmöglich. Erst nach und nach verschwand dieses Gefühl. Bedrohlich jedoch, fühlte es sich die ganze Zeit über nicht an.

 

Was die Elfenbeauftragte Islands wohl über diesem Ort zu sagen hätte?

 

Insgesamt fühlte sich für mich die Energie auf Vancouver Island recht fein an. Den Unterschied zum Festland konnte ich deutlich spüren. Vor allem als ich mit der Fähre zurück nach Vancouver fuhr und quasi auf eine „Wand“ traf. Im Englishman River Falls Provincial Park und auch in Cathedral Grove war die Energie für mich noch eine Spur feiner oder höher schwingender, als ich sie sonst auf Vancouver Island empfand.

 

Vancouver Island ist für mich einer der wenigen Plätze, wo ich mir vorstellen kann, dauerhaft zu leben. Hierher werde ich immer gerne zurückkehren. 




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